Biodiversität in guter Gesellschaft

Deutschland war im Jahr 2008 Gastgeber der 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CoP 9). Anlässlich der Konferenz wurde die „Business and Biodiversity Initiative“ gegründet, eine internationale Initiative im Rahmen des deutschen Vorsitzes der Biodiversitätskonvention (CBD). Zweck der Initiative ist ein intensiveres Engagement des privaten Sektors zur Erreichung der Ziele der Biodiversitätskonvention durch:

  • die Unterzeichnung und Umsetzung der Leadership Declaration sowie die Festlegung entsprechender Ziele zur Artenerhaltung und zur nachhaltigen Förderung der Biodiversität in den Managementsystemen der Mitglieder,
  • die Veröffentlichung der Best Practices der Unternehmen,
  • die Erweiterung des internationalen Profils durch die aktive Teilnahme der Unternehmen an der 10. Vertragsstaatenkonferenz 2010 in Nagoya in Japan.

Dr. Scheifele, Vorstandsvorsitzender des HeidelbergCement Konzerns, unterzeichnete bei dieser Gelegenheit die von den führenden Unternehmen der „Business and Biodiversity Initiative“ initiierte „Leadership Declaration on Biodiversity“.

Durch seine Unterschrift verpflichtete sich HeidelbergCement zur aktiven Förderung der Biodiversität durch:

  • die Entwicklung einer Richtlinie auf Konzernebene sowie entsprechender Leistungsindikatoren, Zielen und Maßnahmenplänen,
  • die Ernennung eines Managers für Biodiversität, Dr. Michael Rademacher, Mitglied der Abteilung Global Environmental Sustainability, und
  • die Integration der Biodiversitätsaspekte ins Tagesgeschäft.

Der Unterzeichnung folgten 2009 die Implementierung der Biodiversitätsrichtlinie, Pilotprojekte zur Einführung von Biodiversitätsindikatoren und die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmenplänen durch unsere Betriebe in Europa.

Diese Maßnahmen werden weiter zunehmen. Damit leistet HeidelbergCement einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Entwicklung der Biodiversität.