Beschreibung: 

 

1) Lage

Der Steinbruch Elsa liegt südöstlich des Stadtgebietes von Geseke im Kreis Soest. Der Steinbruch befindet sich in der landschaftlichen Einheit der Hellwegbörde, welche durch weitläufige offene Landschaften wie auch durch großflächige landwirtschaftliche Nutzflächen bestimmt wird. Neben den ausgedehnten Ackerflächen wird die unmittelbare Umgebung des Steinbruches bestimmt durch vier Naturschutzgebiete, einem Landschaftsschutzgebiet und im Süden durch das FFH-Gebiet “Prövenholz“ und dem Vogelschutzgebiet „Hellwegbörde“.

2) Übersicht – Abbau und Rekultivierung

1. Genehmigte Abbaufläche: 192 ha (Status 2010)
2. Rekultivierungsstatus: 32 ha (Status 2010)
3. Maßnahmen aus dem Rekultivierungsplan (2004):

  • Entwicklung von Gebüschstandorten
  • Etablierung von Hecken als lineare Vernetzungselemente
  • Entwicklung ausgedehnter Sukzessionsflächen auf Rohboden und Steinbruchflächen
  • Schaffung von Röhrichtbeständen in Wasserflächen und Feuchtgebieten
  • Ausdehnung bzw. Renaturierung bereits bestehender Gewässer

C) Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiete

  • SO-025 Steinbrüche – Auf der Höhe, 30,32 ha (Umgebung; Südwesten)
  • SO-036 Steinbruch Kohle IV, 9,92 ha (Umgebung; Westen)
  • SO-069 Voelmeder Quellen, 10.6 ha (Umgebung; Norden)
  • NSG Steinbruch Gröne (in Bearbeitung; Südwesten)

Landschaftsschutzgebiete

  • 04-2.2.1 Bürener Wälder (in der Umgebung; Süden)

FFH Gebiete

  • 4416-302 Eringerfelder Wald und Prövenholz, 398 ha (im Süden angrenzend)

Vogelschutzgebiete

  • 4415-401Hellwegbörde, 48417 ha (angrenzend; Norden)
Beschreibung der Lebensräume, Flora und Fauna: 

 

A) Vorhandene Habitate: siehe Biotoptypen

B) Zu fördernde Habitate: siehe Biotoptypen

C) Zu fördernde Arten

1. Felsbrütende Vogelarten

  • Dohle
  • Hohltaube
  • Uhu

2. Amphibien

  • Kreuzkröte

D) Gesamtarten

  • Amphibien: 6 (2010)
  • Vögel: 33 (2001)

E) Biotoptypen

  • Gebüschstandorte
  • Hecken
  • Röhrichtbestände
  • Gehölze
  • Sukzessionsflächen
  • Gewässer

Laufende Naturschutzprojekte:

  • Hellweg-Steinschaf am Standort Geseke (seit 2009)
  • Extensivierter Ackerrandstreifen in Geseke