In mehr als 1.000 Steinbrüchen und Kiesgruben weltweit engagiert sich HeidelbergCement während und nach dem Abbau für den Erhalt und Förderung einer hohen Artenvielfalt. Unser Anliegen ist es, die einzigartige lokale Flora und Fauna in unseren Abbaustätten zu erhalten.

Der Quarry Life Award ist ein von HeidelbergCement ins Leben gerufene Wissenschafts- und Bildungswettbewerb. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und läuft gleichzeitig auf nationaler und internationaler Ebene. Sein Ziel ist es, das Bewusstsein für den ökologischen Wert von Abbaugebieten zu wecken und neue Wege zu finden, den Wert der Abbaustätten zu steigern.

Während der letzten drei Wettbewerbe des Quarry Life Award wurden mehr als 1.100 Projekte eingereicht, von denen 269 ausgewählt wurden, um an der Forschungsphase teilzunehmen. Diese Projekte, an denen fast tausend Forscher beteiligt waren, konnten Tausende von Interessensvertretern erreichen. Während der drei Wettbewerbe gewannen nationale und internationale Gewinner Preisgelder von mehr als 750.000 EUR.

Quarry Life Award: 4. Wettbewerb (2018)

HeidelbergCement lädt Forscher, Studenten und Bürger ein, Biodiversitätsprojekte für ihre Steinbrüche und Kiesgruben auf der ganzen Welt einzureichen. Die Kandidaten sind aufgerufen, Projektideen für einen der teilnehmenden Steinbrüche oder Sand- und Kiesgrube zu entwickeln und bis zum 20. November 2017 einen "Projektvorschlag" über die Webseite einzureichen.

Die Jurys für jeden nationalen Wettbewerb des Quarry Life Award werden bis zum 1. Dezember 2017 diejenigen Projekte auswählen, die an dem Wettbewerb teilnehmen können. Alle Teilnehmer werden dann aufgefordert, ihre Projektideen und Forschungsarbeiten zwischen Januar und 20. September 2018 auszuführen. Alle ausgewählten Projekte werden auf nationaler und internationaler Ebene gleichzeitig miteinander konkurrieren.

Zum Ende des Forschungszeitraums müssen die Teilnehmer für das Projekt einen «Projektabschlussbericht» einreichen, der nicht mehr als 10 Seiten umfassen darf. Berichte können in nationaler Sprache und in englischer Sprache verfasst werden. Doch für die internationalen Auszeichnungen wird die internationale Jury nur diejenigen Projektabschlussberichte berücksichtigen, die in Englisch erstellt wurden. Die Einreichungsfrist für die Abschlussberichte ist der 20. September 2018.

Nationale und Internationale Awards 2018

Um einen faireren Wettbewerb für alle Teilnehmer zu ermöglichen, wurde der Wettbewerb 2018 in zwei Leistungsgruppen aufgeteilt, worin jeweils drei Projektkategorien vorkommen.

Die Leistungsgruppe „Forschung“ besteht aus den folgenden Kategorien:

  • Biodiversitätsmanagement
  • Erforschung der Lebensräume und Arten
  • Über die Grenzen der Abbaustätte hinaus

Die Leistungsgruppe „Gesellschaft“ besteht aus den folgenden Kategorien:

  • Biodiversität & Bildung
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Abbaustätten und lokalen Gemeinden
  • Schulklassenprojekt (für Grund- und Mittelschüler)

Auf der nationalen Ebene gibt es für die besten Projekte in der Leistungsgruppe „Forschung“ Preise von 2.500 EUR und 5.000 EUR und für die besten Projekte in der Leistungsgruppe „Gesellschaft“ Preise von 2.500 EUR und 5.000 EUR.

Auf der internationalen Ebene werden die besten Projekte in jeder der 6 Kategorien mit einem Preis von jeweils 10.000 EUR belohnt. Das beste Gesamtprojekt wird mit 30.000 EUR prämiert.

Die Namen der nationalen und internationalen Gewinner werden im Herbst 2018 bekannt gegeben.

Welche Arten von Projekten stellen wir uns vor? 

In der Leistungsgruppe „Forschung“:

Für die Kategorie «Biodiversitätsmanagement»:

  • Renaturierungskonzepte/Methoden/Projekte
  • Projekte zur Erhöhung der Biodiversität während der Produktion
  • Projekte, die an unseren Standorten neue Lebensräume/Biotope für Pflanzen und Tiere schaffen
  • Optimierung von Management- und Renaturierungsmethoden

> Ziel: Förderung der Biodiversität in Abbaustätten während und nach dem Abbau

Für die Kategorie «Erforschung der Lebensräume und Arten»:

  •  Kartierung, Untersuchungen, wissenschaftliche Studien

> Ziel: Erhöhung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Biodiversität in Abbaugebieten, um die Managementmaßnahmen auf Abbaustättenebene zu verbessern.

Für die Kategorie «Über die Grenzen der Abbaustätte hinaus»:

  •  Studien über Biotopverbund, städtische Ökologie und Landschaftsökologie, grüne Infrastruktur und Biodiversitätsmaßnahmen

> Ziel: Besseres Verständnis und Förderung der Zusammenarbeit zwischen dem Standort und seiner unmittelbaren Umgebung

In der Leistungsgruppe „Gesellschaft“:

Für die Kategorie «Biodiversität & Bildung»:

  • Unterrichtsmaterialien und Programme
  • Naturnahe Aktivitäten mit Interessenvertretern, Museen, Laboren, Kunst…

> Ziel: Sensibilisierung für die Bedeutung der Biodiversität durch die Entwicklung neuer Bildungsinstrumente und -aktivitäten.

Für die Kategorie « Förderung der Zusammenarbeit zwischen Abbaustätten und lokalen Gemeinden»:

  • Bauen von grünen Brücken, Insektenhotels, Nistkästen, Dachbegrünung, städtische Begrünung/Abbaustättenbegrünung …
  • Schaffung von Steinbruch-Naturpfaden, Erholungsgebieten, Aussichtsplattformen

> Ziel: Einbeziehung der lokalen Interessenvertreter in Biodiversitätsaktionen, die sowohl der Abbaustätte als auch der lokalen Gesellschaft zugutekommen

Für die Kategorie «Schulklassenprojekt»:

  • Nur für Schüler an Grundschulen und weiterführenden Schulen reserviert
  • Unter der Leitung eines Schullehrers
  • Das Projekt kann zu einem beliebigen oben genannten Thema sein

> Ziel: junge Schüler dazu zu ermutigen, sich mit der Natur zu befassen

Alle Teilnehmer erklären sich einverstanden, die Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften des Unternehmens einzuhalten. Jedes Team oder Einzelperson, die die Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen nicht beachtet, wird sofort disqualifiziert.

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