In einigen Abschnitten haben sich schon Bäume und Wildsträucher wie Eiche, Wildbirne, Weißdorn und vor allem Schlehe angesiedelt, die jedoch immer wieder vom Wild massiv verbissen werden und sich dadurch nur eingeschränkt entwickeln können - selten schaffen sie es, über eine Höhe von einem Meter hinauszuwachsen. Größtenteils jedoch gibt es nicht mal diesen Bewuchs und der Wechsel von Wald zum Offenland erfolgt übergangslos.
Wichtig bei einer Bestandsaufnahme ist auch, schützenswerte natürliche Strukturen zu identifizieren und in die Planung aufzunehmen. So sind z.B. zwei Nester der roten Waldameise (Formica rufa) auf der Fläche entdeckt worden, die zum Schutz vor unbeabsichtigten Störungen markiert wurden.
An diesem Tag wurden auch letzte technische Details der bevorstehenden Gehölzpflanzung besprochen und die Markierungen für den Zaunbau gesetzt. Mit dabei waren die Mitarbeiter der Heidelberger Sand und Kies GmbH, der Manfred-Hermsen-Stiftung, der Firma MV Waldsaat (zuständig für Zaunbau und Pflanzungen) sowie ein Experte für das grüne Besenmoos.
Zum späteren Vergleichen haben wir die Wuchshöhen und die Standorte des natürlichen Gehölzbewuchses dokumentiert und aus der Luft wurden die ersten Drohnenaufnahmen der Projektflächen gemacht.