In den Becken und kleinen Tümpeln fanden wir Gelbbauchunken in den verschiedensten Entwicklungsstadien, zu denen es viel zu erzählen gab. Weiter ging es zu Magerrasen und den Insektenhotels, wo die Kinder über ihr Lieblingsthema Bienen berichteten. Auf dem weiteren Weg zu unserer Streuobstwiese entdeckten wir Ödlandschrecken und Bläulinge und griffen alle möglichen Themen aus unserem Projekt auf, schnupperten an der wilden Möhre und beschäftigten uns mit der Entstehung des Muschelkalks und der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung des Steinbruchs.

An unserer Wiese angekommen, gab es erst einmal eine kleine Pause, bevor die Kinder zu unseren Bäumen stürmten. Unsere Gäste erfuhren alle Details unserer Baumpflanzaktion und vieles über die Artenvielfalt auf der Streuobstwiese. Während wir die Umgebung erkundeten, wurden wir Zeuge, wie eine Biene Opfer einer Krabbenspinne (Misumena vatia) wurde.

Im Unterstand ging es an den praktischen Teil. Die Kinder stellten einige unserer Aktionen vor, die die Eltern und Geschwister dann selber ausprobieren durften. So wurden noch einmal Kräutersalze gemischt, Blütenkarten gebastelt und Samenbomben hergestellt.

Natürlich durfte unser Lieblingsspiel „Fledermaus und Motte“ am Ende nicht fehlen, bei dem alle voller Begeisterung mitspielten.

Es war ein rundum gelungener Abschluss vor den Sommerferien und einer intensiven Projektzeit. Der „allerletzte“ Termin wird im September sein, wenn wir ernten und die Früchte verwerten werden.